Förderung der Ausreise in sichere Herkunftsländer

Freie Wählergemeinschaft (FWG) befürwortet finanzielle Anreize

Zu einem Gespräch mit Steffi Klagge, vom Bürgerzentrum Schuhfabrik und Angelina Veith, vom Fachdienst für Integration und Migration, Caritasverband für das Dekanat Ahlen e.V., hatten sich die Mitglieder der FWG Kreistagsfraktion in Ahlen in der Schuhfabrik getroffen. In dem Gespräch informierten sie sich über die derzeitige Praxis der freiwilligen Ausreise von ausreisepflichtigen Geflüchteten aus sicheren Herkunftsländern.

Angelina Veith, die hauptberuflich in der Flüchtlingsarbeit tätig ist, verdeutlichte die Wichtigkeit der Gestaltung einer freiwilligen Ausreise mit der ihrer Aussage nach wertvollen Rückkehrberatung, in der gemeinsam mit den Menschen eine Perspektive für einen neuen Start in der eigenen Heimat besprochen wird. „Wichtig ist es hier verschiedene Optionen aufzuzeigen und den Ausreisewilligen selbst entscheiden zu lassen, welche Zukunftsperspektive er wählen möchte“, so Veith.

In dem weiteren Gespräch betonte Steffi Klagge, das es wichtig sei, dass die Klienten nicht zu einer Unterschrift zur freiwilligen Ausreise gedrängt werden, sondern geplant, nach einem Gespräch mit einem Übersetzer und einer Beratung eine Entscheidung treffen. Nicht nur die beiden Flüchtlingsberaterinnen halten es für wichtig, dass die Formulare „Niederschrift zur freiwilligen Ausreise“

 

 

Text : E.E.